Richtig Haare waschen (und was fast jeder falsch macht)

Haare waschen – klingt einfach, birgt für empfindliche Haare und die Kopfhaut aber einige Gefahren.

Wie du deine Haare richtig wäschst und vor allem pflegst, verraten dir die nachfolgenden sechs Punkte!

Die tägliche Haarwäsche

… ist nicht nötig! Es ist ein typischer Irrglaube, dass Haare und Kopfhaut jeden Tag gereinigt werden müssen.

Das Gegenteil ist der Fall: Die ständige Reinigung entfernt immer wieder die schützenden Talg- und Lipidschichten. Trockene, kaputte Haare sind die Folge.

Es reicht völlig, die Haare alle 2-3 Tage zu waschen.

Falsche Wassertemperatur

Die falsche Wassertemperatur beeinflusst deine Haarwäsche ebenfalls negativ. Keine Sorge – du brauchst die Temperatur nicht mit dem Thermometer einstellen.

Vermeide aber vor allem zu heißes Wasser. Dies fördert wieder einmal die Austrocknung (von Haut und Haar). Angenehm kühles bis lauwarmes Wasser ist ideal für die Reinigung.

Viel Shampoo und viel Schaum

Du brauchst weder massig Shampoo noch viel Schaum. Die Werbung gaukelt uns hier (wieder einmal) falsche Umstände vor.

Die Schaumbildung sagt nichts über die reinigende Wirkung deines Shampoos aus! Schaum suggeriert uns lediglich „Sauberkeit“.

Außerdem neigen wir dazu, zu viel Shampoo einzusetzen. Hier ist weniger allerdings mehr. Meist reicht eine haselnussgroße Menge Shampoo sogar für schulterlange Haare.

Es genügt außerdem, nur den Haaransatz zu shampoonieren. Beim ausspülen erreicht das Shampoo zwangsläufig auch die Haarspitzen.

Milde Shampoos nutzen

Auch dein Shampoo ist essenziell, wenn du richtig Haare waschen möchtest. Achte darauf milde, hochwertige Shampoos zu nutzen. Am besten frei von aggressiven Tensiden, Silikonen und anderen bedenklichen Inhaltsstoffen.

Zusätzliche, pflegende Inhaltsstoffe können helfen deine Kopfhaut zu beruhigen und die Haare zu stärken.

Shampoo wieder ausspülen

Beim Ausspülen der Haare lauert ein weiterer Fehler. Das Shampoo muss richtig ausgespült werden!

Nach der Haarwäsche sollten keine Reste in den Haaren oder auf der Kopfhaut verbleiben.

Sie könnten die Poren verstopfen und die Talgproduktion damit anregen. Dies führt zu einer fettigen Kopfhaut und strähnigen Haaren.

Mit der richtigen Wassertemperatur kannst du deine Haare also in Ruhe vollständig ausspülen.

Haare richtig trocknen

Bei der Trocknung der Haare kannst du all deine Vorsicht schnell zunichte machen, wenn du folgende Faktoren missachtest.

  1. Nasse Haare sind sehr empfindlich und können leichter brechen. Kämme sie stets behutsam und entwirre Knoten mit System, statt roher Gewalt.
  2. Klassisches Trockenrubbeln mit einem Handtuch schädigt die Haare ebenfalls. Besser geeignet ist sanftes Andrücken des Handtuchs auf Haare und Kopfhaut. Die restliche Feuchtigkeit lässt du am besten an der Luft trocknen.
  3. Heißes Föhnen ist der absolute Haar-Killer. Die Haare werden spröde, rau und trocken. Auch die Kopfhaut wird geschädigt. Wenn es wirklich sein muss, föhne nur auf niedriger Temperatur und mit großem Abstand.

Jetzt weißt du, worauf du achten musst, um deine Haare richtig zu waschen. Du reduzierst damit die Gefahr geschädigter Haare und zu trockener oder zu fettiger Kopfhaut.

Zusätzliche Quellen

  • https://www.welt.de/icon/beauty/article165072982/Die-groessten-Irrtuemer-beim-Haarewaschen.html
  • https://www.soberberlin.com/blogs/hautwissen/richtig-haare-waschen-7-regeln-fuer-den-kopf-von-maennern
  • https://www.nivea.de/beratung/schoene-haare/wie-oft-haare-waschen-ist-gesund

Artikelbild © IgorVetushko (Depositphotos)

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